Fischöl

 

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/325 Fischoel.jpgFischöl ist eine wertvolle Ressource, deren Nachfrage ständig steigt. Es ist besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA), insbesondere den essentiellen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure und Docosapentaebsäure (kurz EPA, DHA und DPA). Diese Omega-3-Fettsäuren werden von bestimmten Mikroalgen gebildet und reichern sich über die Nahrungskette besonders in fettreichen, marinen Kaltwasserfischen an. Diese benötigen die Fettsäuren zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Elastizität (Fluidität) der Zellmembranen bei geringen Wassertemperaturen. Aufgrund der Bedeutung für die menschliche Ernährung (gesundheitliche Effekte s. unten), aber auch als wertvoller Bestandteil einer artgerechten Fischnahrung (besonders wichtig während der Reproduktion, Laichfischfutter) tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/595 Verbrauch Fischoel nach Arten.jpgwird Fischöl schon seit Jahrzehnten in der Aquakultur (insbesondere bei karnivoren Fischarten, verstärkt auch in der Garnelenzucht) verwendet. In den letzten Jahren ist die Nachfrage von Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel für den direkten menschlichen Verzehr stark angestiegen. Dies ist auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen (antithrombotisch, triglyceridsenkend, antiatherogen, antihypertensiv, antiarrhythmisch, antientzündlich, immunmodulatorisch und antikatabol). Für Fische wie für Menschen sind die im Öl enthaltenen Fettsäuren DHA, EPA und DPA essentiell, d. h. sie können nicht selbst synthetisiert werden, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für einen gesunden Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von 1 – 1,5 g dieser Omega-3-Fettsäuren. Der Wert bezieht sich allerdings auf pflanzliche Fettsäuren (z. B. α-Linolensäure), die nicht so hochwertig sind wie EPA, DHA und DPA. Empfehlenswert sind mindestens 1 – 2 (Fisch-)Mahlzeiten wöchentlich, abhängig vom tatsächlichen Gehalt essentieller Fettsäuren, der artspezifisch, aber auch im Hinblick auf die Nahrung (Fischöl!), variiert.
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/Wertschoepfungskette neu.jpg

Fischöl für den menschlichen Verzehr und die Tierernährung wird zum überwiegenden Teil (75 %) aus Fischen hergestellt, die sehr kurze Generationszeiten haben, in großen Mengen vorkommen (Schwarmfisch) und als sogenannte Kleinfische für die direkte Verwertung eine untergeordnete Rolle spielen. Hauptsächlich werden dafür Bestände der Peruanischen (Engraulis ringens) und der Japanischen Sardelle (Engraulis japonicus), der Japanischen Makrele (Scomber japonicus) und der Chilenischen Bastardmakrele (Trachurus murphyi) genutzt.
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/594 Fischoelproduktion.jpg

Besonders Peru und Chile sind durch die großen Fischbestände (Peruanische Sardelle und Chilenische Bastardmakrele) in ihren Gewässern und ein entsprechend ausgelegtes Fischereimanagement mit ca. 45 % Marktanteil die weltweit führenden Produzenten von Fischöl und Fischmehl.

Peruanische Sardelle (Engraulis ringens)
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischmehl/606 Peruanischen Sardelle (Engraulis ringens).jpg


Die Peruanische Sardelle oder auch Anchovis (Anchovetta) gehört zu den Heringsfischen mit einem charakteristischen, langestreckten Körper. Sie wird max. 20 cm lang und ist in großen Schwärmen vor der gesamten peruanischen tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/592 Fischoel Produktion.jpgund dem nördlichen Teil der chilenischen Küste beheimatet. Sie profitiert von dem mit dem Humboldt-Strom aufsteigenden nährstoffreichen Wasser, das zu einem außerordentlich großen Planktonvorkommen führt. Dieses Plankton, vornehmlich Kieselalgen (98 %), dient als Nahrungsgrundlage für mehrere Millionen Individuen umfassende Schwärme. Tatsächlich ist die Peruanische Sardelle der fischereilich am stärksten genutzte Fisch der Welt. Jährlich werden durchschnittlich um 5 Mio. t gefangen. In besonders produktiven Jahren wurden sogar mehr als 12 Mio. t (FAO, 1994) angelandet. In ausgeprägten El-Niño-Jahren sinken durch den Anstieg der Wassertemperatur (auf bis zu 29 °C, normal 14 – 23 °C) die Fangraten massiv.tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/597 Sardinenschwarm.jpg Da besonders in solchen Jahren die Bestände der Sardellen schnell überfischt werden können, hat der peruanische Staat ein umfangreiches Überwachungsprogramm zur nachhaltigen Nutzung etabliert. Dieses reguliert u. a. die Fanglizenzen, Fangzeiten und die zugelassenen Höchstfang- und Beifangmengen. Dabei spielt die satellitengestützte Überwachung der Fischerboote, die Erfassung der täglichen Fangmengen sowie die Identifizierung der Artenzusammensetzung mit der jeweiligen Fischgröße eine entscheidende Rolle (die Durchschnittsgröße der Sardellen wird bspw. verwendet, um den Anteil der Jungfische zu berechnen). Diese Daten werden täglich aktualisiert. Die hohen Fangzahlen haben die peruanische Regierung auch dazu bewogen, die Verwertung der Peruanischen Sardelle als Lebensmittel gezielt zu fördern, allerdings mit mäßigem Erfolg. Wurden 2010 noch 120 t Sardellen von der Lebensmittelindustrie verarbeitet, waren es 2011 nur noch 100 t.

Japanische Sardelle (Engraulis japonicus)
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/607 Japanischen Sardelle (Engraulis japonicus).jpg

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/596 Sardinentrawler.jpgÄhnlich wie die Peruanische, so hat auch die Japanische Sardelle einen langgestreckten, stromlinienförmigen Körper. Auch sie bildet große Schwärme, ist aber mit max. 16 cm etwas kleiner. Die Japanische Sardelle ist vorrangig weitab der Küsten im offenen Meer (nordwestlicher und zentraler Pazifik) anzutreffen. Sie ernährt sich hauptsächlich von kleinen Crustaceen (Krebstieren), Kieselalgen sowie von Fischlarven und -eiern. Die Bestände dieser Sardellenart erreichen bei weitem nicht die Größenordnung der peruanischen Verwandten, die jährlichen Fangmengen liegen zwischen 1 und 2 Mio. t, wobei China mit jährlich meist mehr als 1 Mio. t (1,1 Mio. t. lt. FAO 2012) den größten Anteil (ca. 86 %) an den Fangmengen anlandet.

 

Japanische Makrele (Scomber japonicus)
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/608 Japanische Makrele (Scomber japonicus).jpg

Die Japanische Makrele ist sehr weit verbreitet und fast im gesamten indopazifischen Raum anzutreffen. Sie zählt zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae) und besitzt auch die für diese schnellen Schwimmer charakteristische Torpedoform. Nicht selten bildet sie mit anderen Vertretern der Familie größere Schwärme, z. B. mit der Pazifischen Stachelmakrele (Trachurus symmetricus) oder der Pazifischen Sardine (Sardinops sagax). Seit den 2000er-Jahren werden jährlich zwischen 1,5 und 2 Mio. t Japanische Makrelen pro Jahr (2012 1,6 Mio. t. lt. FAO) verarbeitet. Nicht zuletzt durch die erhöhte Nachfrage nach Fischen mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren (bei der Japanischen Makrele bis 45 % des Gesamtfettgehalts) werden in den letzten Jahren immer größere Mengen in der Lebensmittelproduktion verarbeitet (in Chile 1995 70 t, 2005 über 200 t). Für die Fischmehlproduktion werden deshalb zunehmend kleinere Arten wie Peruanische oder Japanische Sardelle herangezogen.

Chilenische Bastardmakrele (Trachurus murphyi)
tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/608 Japanische Makrele (Scomber japonicus).jpg

Die Chilenische Bastardmakrele gehört, wie der Name vermuten lässt, nicht zu den Makrelenartigen. Sie wird im Normalfall selten größer als 50 cm, wobei auch 70 cm lange Tiere angelandet werden. Die pelagische Bastardmakrele bildet Schwärme und ist in den Küstenbereichen Perus, Chiles, Neuseelands und Australiens sowie in dem dazwischenliegenden Bereich des Pazifiks zu finden. Ihr Nahrungsspektrum umfasst sowohl Krebstiere als auch kleinere Fische und Kalmare. Wurden in den 1990er-Jahren noch durchschnittlich mehr als 4 Mio. t pro Jahr angelandet, so waren es in den letzten 10 Jahren jährlich selten mehr als 1 Mio. t (2012 sogar nur 447.060 t. lt. FAO). Obwohl die Bastardmakrele aufgrund ihres hohen Histidingehalts besonders in der Fischfutterindustrie begehrt ist, wird sie nur noch selten zu Fischmehl verarbeitet (Histidin ist eine Aminosäure, die dem Fischfutter häufig zugesetzt werden muss. Triploide Lachse benötigen z. B. besonders histidinreiches Futter, da sie sonst verstärkt Linsentrübungen ausbilden). Das ist natürlich die Folge einer verstärkten Nutzung als Speisefisch, da hier deutlich höhere Preise erzielt werden (die Nutzung als Lebensmittel konkurriert fast nie mit der Fischmehlproduktion, da das Preisniveau sehr unterschiedlich ausfällt). Ebenso wie bei der Japanischen Makrele wird der Großteil der gefangenen Tiere als Frost- und Konservenware vermarktet.

Neben den aufgeführten Arten werden besonders regional und lokal weitere Arten für die Produktion von Fischmehl und Fischöl verwendet, darunter u. a. der Hering (Clupea harengus), die Pazifische Sardine (Sardinops sagax), verschiedene Sandaale (Ammodytidae) oder die Lodde (Mallotus villosus).
In den letzten Jahren wurden verstärkt auch fischereiliche Schlachtabfälle wie Haut, Innereien und das mineralienreiche (insbesondere phosphatreiche) Skelett verwertet. Diese nachhaltige Weiterverarbeitung wird häufig bei biozertifizierten Futtermitteln angewendet. Mittlerweile können so ca. 35 % (FAO 2014) der jährlichen Produktionsmenge gedeckt werden. Insbesondere in der norwegischen Lachsproduktion werden alle Teile des Fisches verwertet, Innereien und das Skelett für die Futtermittelproduktion.

Produktionsverfahren:

Fischöl wird immer nach dem gleichen Prinzip hergestellt, ungeachtet ob ganze Fische oder Teilstücke verwendet werden.
Der gesamte Prozess verläuft in 3 Teilschritten:

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/610 Produktion Fischmehl -oel.jpg

1. Thermische Behandlung

Der erste Schritt bestimmt maßgeblich die Qualität und den Fettgehalt des späteren Produkts. Zunächst werden die Tiere bzw. die tierischen Bestandteile auf eine Temperatur von 85 bis 95 °C erhitzt. Dadurch denaturieren die Proteine und die in den Zellen befindlichen Fettspeicher werden schonend aufgeschlossen. Durch die hohen Temperaturen werden evtl. vorhandene Mikroorganismen abgetötet und das Produkt keimfrei gemacht.

2. Verpressung oder Zentrifugation

Nach der thermischen Behandlung wird das gekochte Rohmaterial entweder einer Schneckenpresse oder einer Zentrifuge zugeführt, die Feststoffe und Flüssigkeiten trennt. Die anfallende Flüssigkeit besteht aus einer öligen (Fischöl) und einer wässrigen Phase, dem sogenannten „stickwater" (klebrigem Wasser). Die Trennung dieser beiden Phasen und kleinster verbliebener Feststoffe erfolgt in Separatoren (Zentrifugen verschiedener Bauart). Zunächst wird die Flüssigkeit auf 90 – 95 °C erhitzt und durch einen Dekanter geleitet, welcher die verbliebenen Feststoffe entfernt. In einer nachgeschalteten Scheibenzentrifuge werden dann die ölige und die wässrige Phase der aufgereinigten Emulsion getrennt.

3. Aufreinigung/Polishing

Das gewonnene Öl wird anschließend noch von feinsten verbliebenen Verunreinigungen befreit, da nur so die Qualität bei der Lagerung gewährleistet werden kann. Hierzu wird das Öl erneut auf 95 °C erhitzt und mit heißem Wasser versetzt. Dieses denaturiert und bindet die im Öl verbliebenen Verunreinigungen. Die Trennung erfolgt wiederum durch Zentrifugation in entsprechenden Separatoren.

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/593 Fischoelverbrauch.jpgTrotz einer stetig steigenden Nachfrage und wachsender Produktionsmengen in der Aquakultur ist die Menge an weltweit produziertem Fischöl mit 1 – 1,25 Mio. t jährlich seit geraumer Zeit stabil. Dies wurde u. a. durch die Substitution des Fischölanteils im Futter durch Pflanzenöle (z. B. Soja- oder Rapsöl) und die Entwicklung und Optimierung artspezifischer Futter und des Fütterungsmanagements erreicht.



Die Qualität des produzierten Fischöls ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

1. Wassertemperatur während des Fangs

Je höher die Wassertemperatur während des Fangs ist, desto schneller beginnt nach dem Tod der enzymatische (Proteasen und Lipasen) und mikrobielle Abbau. Beim Abbau der Proteine bzw. der einzelnen Aminosäuren entstehen Amine und Ammoniak, welche direkt die Qualität (biologische Wertigkeit) des späteren Produkts reduzieren. Daher wird der Gehalt dieser Substanzen gemessen (als flüchtiger Stickstoff, freie basische Stickstoffverbindungen -TVB-N) und als Frischeparameter herangezogen. Werte unter 40 mg TVB-N pro 100 g gelten als hervorragend und stehen für besonders schnell verarbeitete, frische Ware.

Neben der produktionsbedingten Degradation der Proteine führen autolytische, durch körpereigene Enzyme ausgelöste Abbauprozesse zu einer Qualitätseinbuße, z. B. zum Verlust wichtiger Inhaltsstoffe (essentieller Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, teilweise auch Mineralien wie Jod).


2. Verwendete Fischart bzw. -arten und Zeitpunkt des Fangs

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/612 Saisonale Variation des Protein- und Gesamtfettgehalts der Peruanischen Sardelle (Engraulis ringens).jpgDer Protein-, Fett- und Mineralstoffgehalt variiert nicht nur zwischen den einzelnen Fischarten, sondern saisonabhängig, (d. h., Fischöl variiert deutlich im Hinblick auf die Zusammensetzung und die Qualitätsstufe).

tl_files/data_site/REDAKTIONSDATEN/Fotos/Themenbereiche/Fischernaehrung/Fischoel/686 Tabelle der Protein,- Fett- und Mineralstoffgehalte verschiedener Fischarten.jpg







3. Fangmethode


Je länger der Zeitraum zwischen Fang und Schlachten ist, desto mehr Stress erfährt das Tier. Dies wirkt sich wiederum negativ auf die Fleischqualität aus. So führt eine Anhäufung von Laktat zu einer Absenkung des pH-Wertes im Fleisch, was u. a. das sogenannte gaping und die Dauer und Intensität des rigor mortis (Totenstarre) verstärkt. Die Konnektivität innerhalb der Gewebe lässt nach und Körperflüssigkeiten können verstärkt austreten (Verlust wertvoller Nährstoffe wie Lipide und Blut). Daher wird Laktat ebenso wie der pH-Wert als Indikator für die Beurteilung der Fleischqualität herangezogen.


4. Lagertemperatur der Rohware und Dauer bis zur Verarbeitung

Höhere Temperaturen und Lagerdauer können durch Abbau- und Oxidationsprozesse ebenfalls zu einer verringerten Produktqualität führen (siehe dazu auch Punkt 1). Oxidative Prozesse führen zum Ranzigwerden (Oxidation der Lipide). Besonders wertvolle ungesättigte Fettsäuren oxidieren schnell. Malondialdehyd als Endprodukt der Lipidoxidation gilt als Frischeindikator.

Weiterführende Literatur:

Bendiksen, E.A., Johnsen, C.A., Olsen, H.J., Jobling, M., 2011. Sustainable aquafeeds: Progress towards reduced reliance upon marine ingredients in diets for farmed Atlantic salmon (Salmo salar L.). Aquaculture 314, 132-139.

Borquez, A.S., Hernandez, A.J., 2009. Status of and trends in the use of small pelagic fish species for reduction fisheries and for human consumption in Chile. In Hasan, M.R., Halwart, M. Fish feed inputs for aquaculture: practices, sustainability and implications. FAO Fisheries and Aquaculture Technical Paper. No. 518. Rome, FAO. 289-324.

Celik, M., 2008. Seasonal changes in the proximate chemical compositions and fatty acids of chub mackerel (Scomber japonicus) and horse mackerel (Trachurus trachurus) from the north eastern Mediterranean Sea. International Journal of Food Science and Technology 43, 933-938.

de Koning, A.J., 1995. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part IV: Rates of Free Fatty Acid Formation from Phospholipids and Neutral Lipids in Anchovy (Engraulis capensis) Stored at Various Temperatures. Lipid / Fett 97, 341-346.

de Koning, A.J., 1999. The free fatty acid content of fish oil, part V. The effect of microbial contamination on the increase in free fatty acid content of fish oils during storage at 25°C. Lipid / Fett 101, 184-186.

de Koning, A.J., Milkovitch, S., Fick, M., Wessels, J.P.H., 1986. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil-An Analysis of Anchovy Lipids at Different Stages in the Manufacture of Anchovy Meal and Oil. Fette, Seifen, Anstrichmittel 88, 404-406.

de Koning, A.J., Mol, T., 1992. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part III: The Influence of Different Variables on Free Fatty Acid Formation during Storage of Anchovy Oil at 25°C. Lipid / Fett 94, 453-456.

de Koning, A.J., Mol, T., Przybylak, P.F., Thornton, S.J., 1990. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part II: The Effect of Anchovy Quality on the Free Fatty Acid Content of the Resulting Anchovy Oil and Meal. Lipid / Fett 92, 193-197.

Olsen, R.L., Hasan, M.R., 2012. A limited supply of fishmeal: Impact on future increases in global aquaculture production. Trends in Food Science & Technology 27, 120-128.

Opperman, M., Benade, S., 2013. Analysis of the omega-3 fatty acid content of South African fish oil supplements: a follow-up study. Cardiovascular Journal of Africa 24, 297-302.

Shepherd, C.J., Jackson, A.J., 2013. Global fishmeal and fish-oil supply: inputs, outputs and markets. Journal of Fish Biology 83, 1046-1066.

Tacon, A.G.J., Metian, M., 2009. Fishing for Aquaculture: Non-Food Use of Small Pelagic Forage Fish-A Global Perspective. Reviews in Fisheries Science 17, 305-317.

Tacon, A.G.J., Metian, M., 2009. Fishing for Feed or Fishing for Food: Increasing Global Competition for Small Pelagic Forage Fish. Ambio 38, 294-302.

Taylor, J.F., Waagbo, R., Diez-Padrisa, M., Campbell, P., Walton, J., Hunter, D., Matthew, C., Migaud, H., 2015. Adult triploid Atlantic salmon (Salmo salar) have higher dietary histidine requirements to prevent cataract development in seawater. Aquaculture Nutrition 21, 18-32.

Whitehead, P.J.P.N., Gareth J.; Wongratana, Thosaporn., 1988 (2012). FAO Species Catalogue - Clupeoid fishes of the world (Suborder Clupeoidei). Food and Agriculture Organization of the United Nations. FAO Fisheries Synopsis (125) Vol. 7 Pt. 2:305-579.

Zlatanos, S., Laskaridis, K., 2007. Seasonal variation in the fatty acid composition of three Mediterranean fish - sardine (Sardina pilchardus), anchovy (Engraulis encrasicholus) and picarel (Spicara smaris). Food Chemistry 103, 725-728.

 


Fatal error: Uncaught exception Exception with message Query error: Duplicate entry 'http://www.aquakulturinfo.de/index.php/fischoel.html' for key 'url' (INSERT INTO tl_search (tstamp, url, title, protected, filesize, groups, pid, language, text, checksum) VALUES (1529946559, 'http://www.aquakulturinfo.de/index.php/fischoel.html', 'Fischöl', '', '58.95', 0, '415', 'de', 'Fischöl Informationen zum Thema Fischöl in der Aquakultur (Fischzucht, Fischmehl, Fettsäuren, Fischernährung, Futter, Pellets)   Das Informationsportal über die Aquakultur Das Infoportal für Fischzucht, Verarbeitung und Ernährung   Kontakt  Home   Darstellungsgröße +/- Fischöl Fischöl ist eine wertvolle Ressource, deren Nachfrage ständig steigt. Es ist besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA), insbesondere den essentiellen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure und Docosapentaebsäure (kurz EPA, DHA und DPA). Diese Omega-3-Fettsäuren werden von bestimmten Mikroalgen gebildet und reichern sich über die Nahrungskette besonders in fettreichen, marinen Kaltwasserfischen an. Diese benötigen die Fettsäuren zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Elastizität (Fluidität) der Zellmembranen bei geringen Wassertemperaturen. Aufgrund der Bedeutung für die menschliche Ernährung (gesundheitliche Effekte s. unten), aber auch als wertvoller Bestandteil einer artgerechten Fischnahrung (besonders wichtig während der Reproduktion, Laichfischfutter) wird Fischöl schon seit Jahrzehnten in der Aquakultur (insbesondere bei karnivoren Fischarten, verstärkt auch in der Garnelenzucht) verwendet. In den letzten Jahren ist die Nachfrage von Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel für den direkten menschlichen Verzehr stark angestiegen. Dies ist auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen (antithrombotisch, triglyceridsenkend, antiatherogen, antihypertensiv, antiarrhythmisch, antientzündlich, immunmodulatorisch und antikatabol). Für Fische wie für Menschen sind die im Öl enthaltenen Fettsäuren DHA, EPA und DPA essentiell, d. h. sie können nicht selbst synthetisiert werden, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für einen gesunden Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von 1 – 1,5 g dieser Omega-3-Fettsäuren. Der Wert bezieht sich allerdings auf pflanzliche Fettsäuren (z. B. α-Linolensäure), die nicht so hochwertig sind wie EPA, DHA und DPA. Empfehlenswert sind mindestens 1 – 2 (Fisch-)Mahlzeiten wöchentlich, abhängig vom tatsächlichen Gehalt essentieller Fettsäuren, der artspezifisch, aber auch im Hinblick auf die Nahrung (Fischöl!), variiert. Fischöl für den menschlichen Verzehr und die Tierernährung wird zum überwiegenden Teil (75 %) aus Fischen hergestellt, die sehr kurze Generationszeiten haben, in großen Mengen vorkommen (Schwarmfisch) und als sogenannte Kleinfische für die direkte Verwertung eine untergeordnete Rolle spielen. Hauptsächlich werden dafür Bestände der Peruanischen (Engraulis ringens) und der Japanischen Sardelle (Engraulis japonicus), der Japanischen Makrele (Scomber japonicus) und der Chilenischen Bastardmakrele (Trachurus murphyi) genutzt. Besonders Peru und Chile sind durch die großen Fischbestände (Peruanische Sardelle und Chilenische Bastardmakrele) in ihren Gewässern und ein entsprechend ausgelegtes Fischereimanagement mit ca. 45 % Marktanteil die weltweit führenden Produzenten von Fischöl und Fischmehl. Peruanische Sardelle (Engraulis ringens) Die Peruanische Sardelle oder auch Anchovis (Anchovetta) gehört zu den Heringsfischen mit einem charakteristischen, langestreckten Körper. Sie wird max. 20 cm lang und ist in großen Schwärmen vor der gesamten peruanischen und dem nördlichen Teil der chilenischen Küste beheimatet. Sie profitiert von dem mit dem Humboldt-Strom aufsteigenden nährstoffreichen Wasser, das zu einem außerordentlich großen Planktonvorkommen führt. Dieses Plankton, vornehmlich Kieselalgen (98 %), dient als Nahrungsgrundlage für mehrere Millionen Individuen umfassende Schwärme. Tatsächlich ist die Peruanische Sardelle der fischereilich am stärksten genutzte Fisch der Welt. Jährlich werden durchschnittlich um 5 Mio. t gefangen. In besonders produktiven Jahren wurden sogar mehr als 12 Mio. t (FAO, 1994) angelandet. In ausgeprägten El-Niño-Jahren sinken durch den Anstieg der Wassertemperatur (auf bis zu 29 °C, normal 14 – 23 °C) die Fangraten massiv. Da besonders in solchen Jahren die Bestände der Sardellen schnell überfischt werden können, hat der peruanische Staat ein umfangreiches Überwachungsprogramm zur nachhaltigen Nutzung etabliert. Dieses reguliert u. a. die Fanglizenzen, Fangzeiten und die zugelassenen Höchstfang- und Beifangmengen. Dabei spielt die satellitengestützte Überwachung der Fischerboote, die Erfassung der täglichen Fangmengen sowie die Identifizierung der Artenzusammensetzung mit der jeweiligen Fischgröße eine entscheidende Rolle (die Durchschnittsgröße der Sardellen wird bspw. verwendet, um den Anteil der Jungfische zu berechnen). Diese Daten werden täglich aktualisiert. Die hohen Fangzahlen haben die peruanische Regierung auch dazu bewogen, die Verwertung der Peruanischen Sardelle als Lebensmittel gezielt zu fördern, allerdings mit mäßigem Erfolg. Wurden 2010 noch 120 t Sardellen von der Lebensmittelindustrie verarbeitet, waren es 2011 nur noch 100 t. Japanische Sardelle (Engraulis japonicus) Ähnlich wie die Peruanische, so hat auch die Japanische Sardelle einen langgestreckten, stromlinienförmigen Körper. Auch sie bildet große Schwärme, ist aber mit max. 16 cm etwas kleiner. Die Japanische Sardelle ist vorrangig weitab der Küsten im offenen Meer (nordwestlicher und zentraler Pazifik) anzutreffen. Sie ernährt sich hauptsächlich von kleinen Crustaceen (Krebstieren), Kieselalgen sowie von Fischlarven und -eiern. Die Bestände dieser Sardellenart erreichen bei weitem nicht die Größenordnung der peruanischen Verwandten, die jährlichen Fangmengen liegen zwischen 1 und 2 Mio. t, wobei China mit jährlich meist mehr als 1 Mio. t (1,1 Mio. t. lt. FAO 2012) den größten Anteil (ca. 86 %) an den Fangmengen anlandet. Japanische Makrele (Scomber japonicus) Die Japanische Makrele ist sehr weit verbreitet und fast im gesamten indopazifischen Raum anzutreffen. Sie zählt zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae) und besitzt auch die für diese schnellen Schwimmer charakteristische Torpedoform. Nicht selten bildet sie mit anderen Vertretern der Familie größere Schwärme, z. B. mit der Pazifischen Stachelmakrele (Trachurus symmetricus) oder der Pazifischen Sardine (Sardinops sagax). Seit den 2000er-Jahren werden jährlich zwischen 1,5 und 2 Mio. t Japanische Makrelen pro Jahr (2012 1,6 Mio. t. lt. FAO) verarbeitet. Nicht zuletzt durch die erhöhte Nachfrage nach Fischen mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren (bei der Japanischen Makrele bis 45 % des Gesamtfettgehalts) werden in den letzten Jahren immer größere Mengen in der Lebensmittelproduktion verarbeitet (in Chile 1995 70 t, 2005 über 200 t). Für die Fischmehlproduktion werden deshalb zunehmend kleinere Arten wie Peruanische oder Japanische Sardelle herangezogen. Chilenische Bastardmakrele (Trachurus murphyi) Die Chilenische Bastardmakrele gehört, wie der Name vermuten lässt, nicht zu den Makrelenartigen. Sie wird im Normalfall selten größer als 50 cm, wobei auch 70 cm lange Tiere angelandet werden. Die pelagische Bastardmakrele bildet Schwärme und ist in den Küstenbereichen Perus, Chiles, Neuseelands und Australiens sowie in dem dazwischenliegenden Bereich des Pazifiks zu finden. Ihr Nahrungsspektrum umfasst sowohl Krebstiere als auch kleinere Fische und Kalmare. Wurden in den 1990er-Jahren noch durchschnittlich mehr als 4 Mio. t pro Jahr angelandet, so waren es in den letzten 10 Jahren jährlich selten mehr als 1 Mio. t (2012 sogar nur 447.060 t. lt. FAO). Obwohl die Bastardmakrele aufgrund ihres hohen Histidingehalts besonders in der Fischfutterindustrie begehrt ist, wird sie nur noch selten zu Fischmehl verarbeitet (Histidin ist eine Aminosäure, die dem Fischfutter häufig zugesetzt werden muss. Triploide Lachse benötigen z. B. besonders histidinreiches Futter, da sie sonst verstärkt Linsentrübungen ausbilden). Das ist natürlich die Folge einer verstärkten Nutzung als Speisefisch, da hier deutlich höhere Preise erzielt werden (die Nutzung als Lebensmittel konkurriert fast nie mit der Fischmehlproduktion, da das Preisniveau sehr unterschiedlich ausfällt). Ebenso wie bei der Japanischen Makrele wird der Großteil der gefangenen Tiere als Frost- und Konservenware vermarktet. Neben den aufgeführten Arten werden besonders regional und lokal weitere Arten für die Produktion von Fischmehl und Fischöl verwendet, darunter u. a. der Hering (Clupea harengus), die Pazifische Sardine (Sardinops sagax), verschiedene Sandaale (Ammodytidae) oder die Lodde (Mallotus villosus). In den letzten Jahren wurden verstärkt auch fischereiliche Schlachtabfälle wie Haut, Innereien und das mineralienreiche (insbesondere phosphatreiche) Skelett verwertet. Diese nachhaltige Weiterverarbeitung wird häufig bei biozertifizierten Futtermitteln angewendet. Mittlerweile können so ca. 35 % (FAO 2014) der jährlichen Produktionsmenge gedeckt werden. Insbesondere in der norwegischen Lachsproduktion werden alle Teile des Fisches verwertet, Innereien und das Skelett für die Futtermittelproduktion. Produktionsverfahren: Fischöl wird immer nach dem gleichen Prinzip hergestellt, ungeachtet ob ganze Fische oder Teilstücke verwendet werden. Der gesamte Prozess verläuft in 3 Teilschritten: 1. Thermische Behandlung Der erste Schritt bestimmt maßgeblich die Qualität und den Fettgehalt des späteren Produkts. Zunächst werden die Tiere bzw. die tierischen Bestandteile auf eine Temperatur von 85 bis 95 °C erhitzt. Dadurch denaturieren die Proteine und die in den Zellen befindlichen Fettspeicher werden schonend aufgeschlossen. Durch die hohen Temperaturen werden evtl. vorhandene Mikroorganismen abgetötet und das Produkt keimfrei gemacht. 2. Verpressung oder Zentrifugation Nach der thermischen Behandlung wird das gekochte Rohmaterial entweder einer Schneckenpresse oder einer Zentrifuge zugeführt, die Feststoffe und Flüssigkeiten trennt. Die anfallende Flüssigkeit besteht aus einer öligen (Fischöl) und einer wässrigen Phase, dem sogenannten „stickwater\" (klebrigem Wasser). Die Trennung dieser beiden Phasen und kleinster verbliebener Feststoffe erfolgt in Separatoren (Zentrifugen verschiedener Bauart). Zunächst wird die Flüssigkeit auf 90 – 95 °C erhitzt und durch einen Dekanter geleitet, welcher die verbliebenen Feststoffe entfernt. In einer nachgeschalteten Scheibenzentrifuge werden dann die ölige und die wässrige Phase der aufgereinigten Emulsion getrennt. 3. Aufreinigung/Polishing Das gewonnene Öl wird anschließend noch von feinsten verbliebenen Verunreinigungen befreit, da nur so die Qualität bei der Lagerung gewährleistet werden kann. Hierzu wird das Öl erneut auf 95 °C erhitzt und mit heißem Wasser versetzt. Dieses denaturiert und bindet die im Öl verbliebenen Verunreinigungen. Die Trennung erfolgt wiederum durch Zentrifugation in entsprechenden Separatoren. Trotz einer stetig steigenden Nachfrage und wachsender Produktionsmengen in der Aquakultur ist die Menge an weltweit produziertem Fischöl mit 1 – 1,25 Mio. t jährlich seit geraumer Zeit stabil. Dies wurde u. a. durch die Substitution des Fischölanteils im Futter durch Pflanzenöle (z. B. Soja- oder Rapsöl) und die Entwicklung und Optimierung artspezifischer Futter und des Fütterungsmanagements erreicht. Die Qualität des produzierten Fischöls ist von verschiedenen Faktoren abhängig: 1. Wassertemperatur während des Fangs Je höher die Wassertemperatur während des Fangs ist, desto schneller beginnt nach dem Tod der enzymatische (Proteasen und Lipasen) und mikrobielle Abbau. Beim Abbau der Proteine bzw. der einzelnen Aminosäuren entstehen Amine und Ammoniak, welche direkt die Qualität (biologische Wertigkeit) des späteren Produkts reduzieren. Daher wird der Gehalt dieser Substanzen gemessen (als flüchtiger Stickstoff, freie basische Stickstoffverbindungen -TVB-N) und als Frischeparameter herangezogen. Werte unter 40 mg TVB-N pro 100 g gelten als hervorragend und stehen für besonders schnell verarbeitete, frische Ware. Neben der produktionsbedingten Degradation der Proteine führen autolytische, durch körpereigene Enzyme ausgelöste Abbauprozesse zu einer Qualitätseinbuße, z. B. zum Verlust wichtiger Inhaltsstoffe (essentieller Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, teilweise auch Mineralien wie Jod). 2. Verwendete Fischart bzw. -arten und Zeitpunkt des Fangs Der Protein-, Fett- und Mineralstoffgehalt variiert nicht nur zwischen den einzelnen Fischarten, sondern saisonabhängig, (d. h., Fischöl variiert deutlich im Hinblick auf die Zusammensetzung und die Qualitätsstufe). 3. Fangmethode Je länger der Zeitraum zwischen Fang und Schlachten ist, desto mehr Stress erfährt das Tier. Dies wirkt sich wiederum negativ auf die Fleischqualität aus. So führt eine Anhäufung von Laktat zu einer Absenkung des pH-Wertes im Fleisch, was u. a. das sogenannte gaping und die Dauer und Intensität des rigor mortis (Totenstarre) verstärkt. Die Konnektivität innerhalb der Gewebe lässt nach und Körperflüssigkeiten können verstärkt austreten (Verlust wertvoller Nährstoffe wie Lipide und Blut). Daher wird Laktat ebenso wie der pH-Wert als Indikator für die Beurteilung der Fleischqualität herangezogen. 4. Lagertemperatur der Rohware und Dauer bis zur Verarbeitung Höhere Temperaturen und Lagerdauer können durch Abbau- und Oxidationsprozesse ebenfalls zu einer verringerten Produktqualität führen (siehe dazu auch Punkt 1). Oxidative Prozesse führen zum Ranzigwerden (Oxidation der Lipide). Besonders wertvolle ungesättigte Fettsäuren oxidieren schnell. Malondialdehyd als Endprodukt der Lipidoxidation gilt als Frischeindikator. Weiterführende Literatur: Bendiksen, E.A., Johnsen, C.A., Olsen, H.J., Jobling, M., 2011. Sustainable aquafeeds: Progress towards reduced reliance upon marine ingredients in diets for farmed Atlantic salmon (Salmo salar L.). Aquaculture 314, 132-139. Borquez, A.S., Hernandez, A.J., 2009. Status of and trends in the use of small pelagic fish species for reduction fisheries and for human consumption in Chile. In Hasan, M.R., Halwart, M. Fish feed inputs for aquaculture: practices, sustainability and implications. FAO Fisheries and Aquaculture Technical Paper. No. 518. Rome, FAO. 289-324. Celik, M., 2008. Seasonal changes in the proximate chemical compositions and fatty acids of chub mackerel (Scomber japonicus) and horse mackerel (Trachurus trachurus) from the north eastern Mediterranean Sea. International Journal of Food Science and Technology 43, 933-938. de Koning, A.J., 1995. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part IV: Rates of Free Fatty Acid Formation from Phospholipids and Neutral Lipids in Anchovy (Engraulis capensis) Stored at Various Temperatures. Lipid / Fett 97, 341-346. de Koning, A.J., 1999. The free fatty acid content of fish oil, part V. The effect of microbial contamination on the increase in free fatty acid content of fish oils during storage at 25°C. Lipid / Fett 101, 184-186. de Koning, A.J., Milkovitch, S., Fick, M., Wessels, J.P.H., 1986. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil-An Analysis of Anchovy Lipids at Different Stages in the Manufacture of Anchovy Meal and Oil. Fette, Seifen, Anstrichmittel 88, 404-406. de Koning, A.J., Mol, T., 1992. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part III: The Influence of Different Variables on Free Fatty Acid Formation during Storage of Anchovy Oil at 25°C. Lipid / Fett 94, 453-456. de Koning, A.J., Mol, T., Przybylak, P.F., Thornton, S.J., 1990. The Free Fatty Acid Content of Fish Oil, Part II: The Effect of Anchovy Quality on the Free Fatty Acid Content of the Resulting Anchovy Oil and Meal. Lipid / Fett 92, 193-197. Olsen, R.L., Hasan, M.R., 2012. A limited supply of fishmeal: Impact on future increases in global aquaculture production. Trends in Food Science & Technology 27, 120-128. Opperman, M., Benade, S., 2013. Analysis of the omega-3 fatty acid content of South African fish oil supplements: a follow-up study. Cardiovascular Journal of Africa 24, 297-302. Shepherd, C.J., Jackson, A.J., 2013. Global fishmeal and fish-oil supply: inputs, outputs and markets. Journal of Fish Biology 83, 1046-1066. Tacon, A.G.J., Metian, M., 2009. Fishing for Aquaculture: Non-Food Use of Small Pelagic Forage Fish-A Global Perspective. Reviews in Fisheries Science 17, 305-317. Tacon, A.G.J., Metian, M., 2009. Fishing for Feed or Fishing for Food: Increasing Global Competition for Small Pelagic Forage Fish. Ambio 38, 294-302. Taylor, J.F., Waagbo, R., Diez-Padrisa, M., Campbell, P., Walton, J., Hunter, D., Matthew, C., Migaud, H., 2015. Adult triploid Atlantic salmon (Salmo salar) have higher dietary histidine requirements to prevent cataract development in seawater. Aquaculture Nutrition 21, 18-32. Whitehead, P.J.P.N., Gareth J.; Wongratana, Thosaporn., 1988 (2012). FAO Species Catalogue - Clupeoid fishes of the world (Suborder Clupeoidei). Food and Agriculture Organization of the United Nations. FAO Fisheries Synopsis (125) Vol. 7 Pt. 2:305-579. Zlatanos, S., Laskaridis, K., 2007. Seasonal variation in the fatty acid composition of three Mediterranean fish - sardine (Sardina pilchardus), anchovy (Engraulis encrasicholus) and picarel (Spicara smaris). Food Chemistry 103, 725-728. , bannerbild, Vergrößerte Darstellung der Seiteninhalte in Ihrem Webbrowser?, Fischoel, Verbrauch Fischoel nach Arten, Wertschoepfungskette des Fischoels, Fischoelproduktion, Peruanischen Sardelle (Engraulis ringens), Weltweite Produktion von Fischoel 1964 - 2010, Sardinenschwarm, Japanischen Sardelle (Engraulis japonicus), Sardinentrawler, Japanische Makrele (Scomber japonicus), Produktion Fischmehl -oel, Fischoelverbrauch, Saisonale Variation des Protein- und Gesamtfettgehalts der Peruanischen Sardelle (Engraulis ringens), Vergleich der Protein,- Fett- und Mineralstoffgehalte verschiedener Fischarten', '4a61ab8267f32d1c2b99ab5394a6b3b8')) thrown in system/modules/core/library/Contao/Database/Statement.php on line 295
#0 system/modules/core/library/Contao/Database/Statement.php(264): Contao\Database\Statement->query()
#1 system/modules/core/library/Contao/Search.php(225): Contao\Database\Statement->execute()
#2 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(330): Contao\Search::indexPage(Array)
#3 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(124): Contao\FrontendTemplate->addToSearchIndex()
#4 system/modules/core/pages/PageRegular.php(190): Contao\FrontendTemplate->output(true)
#5 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#6 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#7 {main}