Rosenberggarnele
Länge:
Gewicht:
xx
Kg Futter/Kg Gewicht:
Proteinbedarf:
Proteinquelle:
xx
Herkunft:Küstennahe Gewässer Indopazifik
Jahresproduktion:233.898 t (FAO 2016)
xx
Fleisch:fest und knackig
Ähnlich:Schwarze Tigergarnele, Weißfuß-Garnele
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  • Biologie
  • Aquakultur
  • Produktangebot
  • Zertifizierung
  • Nachgehakt
  • Literatur/Links

Biologie

Rosenberggarnelen gehören zur Familie der Partner- und Felsengarnelen (Palaemonidae), die mehr als 100 Gattungen umfasst. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Pakistan über den südostasiatischen Raum bis nach Borneo und Java. Dort ist die Garnele in Flüssen und Bächen ebenso zu finden, wie in Seen und Teichen. Zur Besiedelung neuer Lebensräume können diese Garnelen bei feuchtem Wetter über Land wandern. Als Omnivore (Allesfresser) ernähren sich die Garnelen entweder von pflanzlicher, wie Früchten, Samen oder Algen, oder tierischer Kost, wie Würmern, Mollusken, Insekten und Aas. Auch kleinere Exemplare derselben Art oder frischgehäutete Individuen stehen auf dem Speiseplan.
Kopf einer Rosenberggarnele
 
Reproduktion:
Rosenberggarnelen können sich zwar ganzjährig vermehren, die Hauptfortpflanzungszeit fällt jedoch mit dem Beginn der Regenzeit zusammen. Das Männchen platziert ein mit Spermien gefülltes Samenpaket (Spermatophore) in das Thelycum (Samenbehälter) eines frisch gehäuteten Weibchens. Im Gegensatz zu den marinen Garnelen, werden die bis zu 100.000 Eier nach der Befruchtung nicht direkt vom Weibchen abgegeben, sondern aus dem Gonoporus (Geschlechtsöffnung) über lange Borsten (Setae) der Schwimmbeine (Pleopoden) in Brutkammern zwischen dem ersten und vierten Schwimmbeinpaar transportiert.
 
Durch fächernde Bewegungen der Pleopoden werden die Eier während der nächsten Wochen kontinuierlich mit sauerstoffreichem Wasser versorgt und können sich so vor Fraßfeinden geschützt am Leib der Mutter entwickeln. Je nach Wassertemperatur schlüpfen nach 17 – 23 Tagen alle Larven innerhalb von 48 h. Nach dem Schlupf werden diese durch ruckartige Bewegungen des Abdomens durch das Weibchen ausgestoßen. Die zunächst planktischen (frei schwimmend) Larven können sich aber nur weiterentwickeln, wenn sie innerhalb weniger Tage flussabwärts in brackiges Wasser gespült werden. Dort durchlaufen sie innerhalb von 16 – 35 Tagen eine elfstufige Metamorphose bis zur jungen Garnele (Postlarve):
Larvenentwicklung Rosenberggarnele
 
Erst mit dem Abschluss der Metamorphose gehen die bis dahin planktisch lebenden Larven zur benthischen (bodenlebend) Lebensweise über und wandern wieder flussaufwärts (1 – 2 Wochen nach der Metamorphose zur Postlarve).
Larven der Rosenberggarnele
Bis zur Geschlechtsreife mit 15 – 35 g wachsen männliche wie weibliche Tiere gleich schnell. Danach verändert sich jedoch das Wachstum beider Geschlechter. Während die Weibchen mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife einen Großteil der verfügbaren Energie in die Anlage und die Reifung der Eier investieren, wachsen die Männchen mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, verändern aber ihr Verhalten und ihren Phänotypus mehrmals. Zunächst sind die jungen Männchen ungefärbt und leicht durchscheinend (SM = small males) und die Scheren des zweiten Schreitbeinpaares (Pereiopoden) sind nur wenig länger als die restlichen Beine. Mit fortlaufendem Wachstum der Garnele verlängern sich die Scheren (bis zum 1,4-fachen der Körperlänge) und färben sich orange (OC = orange clawed males). Die Tiere sind nun wesentlich aggressiver und dominieren die kleineren SM (sog. Subdominanz). Mit wachsender Größe und zunehmendem Alter verlängern sich die Scheren bis auf das zweifache der Körperlänge und färben sich blau (BC = blue clawed males).
Männliche Rosenberggarnele
Diese BC-Männchen dominieren alle anderen Männchen und sind ausgesprochen territorial. Leben die Tiere in einem abgeschlossenen Bereich, z. B. einem Teich, können sich OC nur zu BC differenzieren, wenn sie größer sind, als das kleinste vorhandene BC. Obwohl sich alle drei Phänotypen fortpflanzen können, sind es für gewöhnlich nur BC die ein Weibchen begatten. Sie führen einen mehrstündigen Balztanz auf, bevor das Weibchen die Übertragung der Spermatophore zulässt.

Aquakultur

Lange Jahre wurde die Aquakultur der Rosenberggarnele dadurch ausgebremst, dass eine gezielte Reproduktion der Tiere nicht möglich war. Man war daher auf das natürliche Aufkommen von Besatzmaterial angewiesen. In den 1960er Jahren gelang es dem malaysischen Wissenschaftler Shao-Wen Ling erstmalig Larven erfolgreich aufzuziehen, indem er sie nach dem Schlupf in Brackwasser überführte. Die erste großdimensionierte Larvenproduktion ging aber erst einige Jahre später von einer hawaiianischen Arbeitsgruppe um den Wissenschaftler Takuji Fujimura aus. Diese Massenproduktion ermöglichte den Export von Larven in Regionen und Länder, in denen Rosenberggarnelen nicht heimisch waren, wie Nord-, Süd- und Mittelamerika, Afrika, Australien und Teile Europas (z. B. Italien).
Produktionszyklus Rosenberggarnele
Im Gegensatz zu Tiger- oder Weißfuß-Garnelen können Rosenberggarnelen nur in verhältnismäßig geringen Dichten kultiviert werden. Dies mag ein Grund dafür sein, dass pro Jahr weltweit bei 233.898 t (FAO 2016), vornehmlich im asiatischen Raum, zur Marktreife gebracht werden. Der größte Teil davon wird in China und Bangladesch produziert. Für die Aufzucht werden die benötigten Postlarven entweder aus der freien Natur entnommen, indem sie mit feinen Netzen oder Reusen gefangen werden (zumeist für die extensive Produktion) oder sie werden künstlich reproduziert.
 
Für die künstliche Vermehrung werden 1 – 2 BC, oder 2 – 3 OC (>35 g) mit jeweils 20 Weibchen in 1 m3 fassende Becken (>40 l/Tier) zusammengesetzt. Befruchtete Weibchen werden kurz vor dem Schlupf (angezeigt durch einen Farbwechsel der Eier von Orange zu Grau) aussortiert und in Becken überführt, die mit leicht aufgesalzenem Wasser (Salzgehalt 5 ppt) gefüllt sind, einen neutralen pH-Wert haben, gut durchlüftet werden (min 5 ppm O2) und eine Temperatur von 25 – 30 °C aufweisen (Temperaturen unter 25 °C führen zum Verpilzen der Eier, welche dann absterben). Durch die Anhebung der Salinität (Salzgehalt) vor der Eiablage wird eine im Vergleich wesentlich höhere Schlupfrate erzielt als bei einer Eiablage in reinem Süßwasser. Die frisch geschlüpften Larven sind sofort freischwimmend und werden über Larvenkollektoren eingefangen.
Larven der Rosenberggarnele
Im Verlauf der nächsten Tage wird der Salzgehalt schrittweise auf 12 ppt erhöht und die Besatzdichte auf ca. 50 Tiere/l eingestellt. Die Larven werden zunächst mit Artemia-Nauplien (3 – 6 Nauplien/ml Haltungsvolumen) oder einer Mischung aus Artemia-Nauplien, Brachionus (Rädertierchen) und Copepoden (Ruderfußkrebse) gefüttert und später sukzessive auf Trocken-, oder auf selbst produziertes Feuchtfutter umgestellt.
Haben die Larven nach 16 – 35 Tagen ihre Metamorphose abgeschlossen werden sie zunächst in größere Kunststoff- oder Betonbecken (1 – 10 m3) umgesetzt. Dort wird sukzessiv der Salzgehalt des Wassers reduziert, damit die Tiere nach einigen Wochen wiederum in mit Süßwasser gefüllte Teiche oder Betonrinnen (10 – 50 m3) überführt werden können. Haben die Garnelen ein Gewicht von 2 – 3 g erreicht (frühestens nach 18 Wochen) werden sie in die für die Mast vorgesehenen Anlagen umgesetzt.
Rosenberggarnelen
Obwohl zur Mast verschiedene Systeme genutzt werden, wie z.B. Netzgehege, Betonrinnen, Indoor-Tanks, abgesperrte Entwässerungsgräben usw., werden die meisten Garnelen in einfachen Erdteichen kultiviert. Je nach Besatzdichte, Aufwand und Ertrag unterscheidet man extensive, semi-intensive und intensive Systeme:
 
Extensive Systeme:
Extensive betriebene Anlagen werden mit 1 – 4 Postlarven/m2 besetzt. Erfolgt die Kultur in Teichen (0,2 – 1,6 ha), werden die Garnelen nicht zusätzlich gefüttert, sondern ernähren sich von den natürlich vorkommenden Nährorganismen (Insektenlarven, Schnecken und Würmern) und Aufwuchs. Die Ertragsraten liegen zumeist weit unter 500kg/ha.
 
Semi-intensive Systeme:
Semi-intensiv bewirtschaftete Systeme (0,2 – 1,6 ha) werden mit 4 – 20 Postlarven/m2 besetzt. Die Garnelen werden vorzugsweise mit Feuchtfutter versorgt, das selbst hergestellt wird (z. B. aus Fisch-, Schnecken oder Muschelfleisch, Getreideschrot, Obst, Gemüse…). Häufig wird die Primärproduktion in den Teichen durch die Zugabe von organischem oder anorganischem Dünger gesteigert. Pro Jahr können so  Erträge bis 1000kg/ha erwirtschaftet werden (der Durchschnitt liegt bei 718 kg/ha). Eine Anreicherung mit Sauerstoff durch künstliche Wasserbewegung (siehe Abbildung) ist in semi-intensiven Systemen vonnöten.
Produktion von Rosenberggarnelen
Intensive Systeme:
Nur selten werden Rosenberggarnelen auch intensiv produziert. Dabei werden die Tiere nicht in Teichen, sondern in großen Tanks oder Rinnen gehältert, die entweder dauerhaft mit Frischwasser versorgt, oder in einem geschlossenen Kreislauf (RAS) betrieben werden. Häufig sind diese Tanks mit übereinandergestapelten Röhren oder Matten ausgestattet, um den Tieren (> 20 Garnelen/m2) mehr Oberfläche und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, was das Wohlbefinden der Tiere steigert und die Kannibalismusrate reduziert. Der Ertrag solcher Anlagen kann bis 5000 kg/ha betragen
Rosenberggarnelen in Aquakultur
Da in manchen Ländern die Garnelenzucht ganzjährig betrieben wird und Rosenberggarnelen sowohl geschlechtsspezifische, als auch hierarchiegebundene Wachstumsraten haben, ist es nötig das Anlagenmanagement an diese Gegebenheiten anzupassen. Dazu werden die Teiche entweder:
  • Mehrfach mit kleinen Netzen portionsweise abgefischt und mit Postlarven nachbesetzt. Das hat den Nachteil, dass dominante BC-Männchen zurückbleiben, welche das Wachstum der kleineren Männchen negativ beeinflussen und sich mögliche Fraßfeinde (Prädatoren, wie z. B. bestimmte Insekten und deren Larven – u. a. Libellenlarven, Vögel und verschiedene Fischarten) in den Haltungseinrichtungen ansiedeln können.
  • Komplett abgefischt, wenn der Großteil der Garnelen eine vermarktungsfähige Größe erreicht hat (nach ca. 3 – 4 Monaten). So verbleiben keine dominanten Männchen und evtl. Prädatoren im System. Dennoch wird der Problematik des ungleichmäßigen, hierarchiegebunden Wachstums der Männchen (Heterogenous individual growth, HIG) nicht Rechnung getragen.
  • Mehrfach größenselektiv abgefischt, wenn die ersten Tiere eine markttypische Größe erreichen. Durch die Entnahme der dominanten Männchen und der größeren Weibchen wird erreicht, dass ein gleichmäßigeres Wachstum im Bestand erreicht wird. Teilweise werden die Teiche wieder mit Postlarven nachbesetzt. Dies erhöht aber wiederum die Gefahr des Verlusts durch Prädation durch die verlängerte Produktionszeit.
Ernte von Rosenberggarnelen
 
Sonderform Polykultur:
Neben der konservativen Monokultur können Rosenberggarnelen zusammen mit herbivoren Fischen, wie z. B. Catlabarben (Catla catla), Rohu (Labeo rohita), Gras- (Ctenopharyngodon idella) oder Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix) in Teichen oder gefluteten Reisfeldern aufgezogen werden. Besonders in den reisproduzierenden Ländern werden häufig Garnelen und Karpfenartige zusammen in den Feldern kultiviert, um die Proteinversorgung zu verbessern und den wirtschaftlichen Ertrag zu steigern.

Produktangebot

Obwohl die Rosenberggarnele einen feinen, süßlichen Geschmack hat, ist sie auf europäischen Tellern noch selten zu finden. In den Handel kommen die Tiere entweder gekocht oder ungekocht in verschiedenen Sortierungen:
  • Ganze Tiere im Panzer (sog. head-on, shell-on).
  • Der Garnelenschwanz im Panzer (sog. headless, shell-on)
  • Der Garnelenschwanz ohne Panzer, roh (sog. raw peeled)
  • Der Garnelenschwanz ohne Panzer, gekocht (sog. cooked, peeled)
Rosenbergganelen auf dem Markt 

Angeboten werden die verarbeiteten Tiere fast ausschließlich tiefgefroren in einer der nachfolgenden Abpackungen:

  • Individual Quick Frozen (IQF) – Die Garnelen werden separat eingefroren und sind auch nach dem Frosten auch einzeln entnehmbar.
  • Semi-IQF – Die Garnelen liegen nebeneinander angeordnet und sind durch eine Eisschicht verbunden. Die einzelnen Lagen können aber in Portionen abgebrochen werden.
  • Blockfrostung – Die Garnelen sind in einem Block zusammengefroren, welcher vor der Zubereitung vollständig geschmolzen werden muss.

Zertifizierung

NaturlandGlobalG.A.P. Logo

Da die Rosenberggarnele im deutschen Markt bisher eher ein Nischenprodukt ist, ist auch die Auswahl zertifizierter Produkte noch gering. Wenn dann sind vornehmlich Garnelen erhältlich, die nach GlobalG.A.P.-Standards produziert wurden. Vereinzelt sind aber auch Produkte verfügbar, die das Siegel des Naturland-Verbandes tragen.

Nachgehakt

Übertragen Rosenberggarnelen humanpathogene Parasiten?

Rosenberggarnelen können Zwischenwirte bestimmter Parasiten sein, die auch den Menschen befallen können. Hierzu zählen besonders verschiedene Trematoden (Saugwürmer), wie der zu den Microphalliden zählende Paragonimus westermani (Lungenegel), dem Krebstiere als Zwischenwirte dienen.
 
Bevor der Parasit  die Garnele befällt ist es nötig, dass dieser vorher als Miracidium (Wimpernlarve) eine im Wasser lebende Schnecke infiziert. In dieser differenziert sich das Miracidium zur Sporozyste, weiter zur Redie und schlussendlich zur Zerkarie. Diese verlässt die Schnecke und sucht aktiv ein Krebstier in das es eindringt. In der Muskulatur und den Organen des Wirts (Garnele) kapseln sich die eingedrungenen Zerkarien zunächst als Metazerkarien ein. Werden die Krebstiere mit  Metazerkarien roh verspeist, lösen diese die Kapsel auf und durchbohren den Darm des Wirtes und gelangen so über das Zwerchfell oder die Lebervene in die Lunge (auch andere Organe können befallen werden - ektopische Ansiedlung). Im Bindegewebe der Lunge werden sie eingekapselt. In diesen Kapseln, bzw. Zysten reifen sie zu adulten Lungenegeln heran. Einmal geschlechtsreif reproduzieren sich die jeweils paarweise eingekapselten Egel. Die  Weibchen legen die befruchteten Eier dann direkt in die sie umgebende Zysten ab. Ruptieren diese durch den ansteigenden Innendruck, werden die Eier in der Lunge freigesetzt. Durch Husten werden die Eier dann entweder aus dem Körper befördert oder mit dem Sputum abgeschluckt und später über den Stuhl ausgeschieden. Gelangen diese, z. B. über die Kanalisation, wieder in ein Gewässer schlüpfen aus den Eiern Miracidien und der Wirtszyklus schließt sich. Adulte Tiere können im Menschen zwischen 5 – 10 Jahre alt werden, kontinuierlich Eier produzieren und so zur Ausbildung einer chronischen Lungen-Paragonimiasis führen.
Lungenegel
Paragonimiasis manifestiert sich für gewöhnlich (als chronische Krankheit) durch Fieber, Husten, Auswurf und Atemnot. Bei einem ektopischen Befall kommt es zu Bildungen von Abszessen in Bauch und Brusthöhle und bei Befall des Gehirns zu Epilepsie, Encephalitis, Meningitis und Lähmungserscheinungen.
 
Weltweit sind schätzungsweise mehr als 20 Millionen Menschen davon betroffen, bzw. mit diesen Trematoden infiziert (nicht jeder Befall führt zur Ausbildung von Lungen-Paragonimiasis). Daher sollte man besonders in tropischen Ländern nie rohe oder nicht vollständig durchgegarte Krebstiere verspeisen. Da in Europa aber fast nur tiefgekühlte Ware in den Handel kommt, stellt diese keine Gefahr für den Verbraucher dar, da die Egel und deren Eier durch das Frosten abgetötet werden.

Literatur/Links

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New, M.B., Nair, C.M., 2012. Global scale of freshwater prawn farming. Aquaculture Research 43, 960-969.

Wahab, M.A., Ahmad-Al-Nahid, S., Ahmed, N., Haque, M.M., Karim, M., 2012. Current status and prospects of farming the giant river prawn Macrobrachium rosenbergii (De Man) in Bangladesh. Aquaculture Research 43, 970-983.

Wilder MN, Wei-Jun Y, Do Thi Thanh H, Masachika M (1999). Reproductive mechanisms in the giant freshwater prawn, Macrobrachium rosenbergii and cooperative research to improve seed production technology in the Mekong Delta Region of Vietnam. UJNR Technical reports No.28, pp. 149-156.