Fabian Schäfer

Eurobarometer: Fischkonsum und Corona

VerbraucherInnen greifen weiter zu Fisch und Meeresfrüchten

Hat sich das Konsumverhalten der EuropäerInnen während der Pandemie verändert? Foto: Pixabay

Die Europäische Kommission hat im neuen Eurobarometer Daten zum Konsumentenverhalten in den EU-Staaten zum Thema Fisch und Meeresfrüchte aus Fischerei und Aquakultur veröffentlicht. Die Datenerhebung fand im März und April 2021 statt und ermöglicht so einen Vergleich mit der Umfrage vor der Pandemie aus dem Juni und Juli 2018.

Insgesamt gaben 31% der Befragten 2021 an, dass sie mindestens einmal pro Monat Produkte aus Fischerei oder Aquakultur essen (2018 waren es 29%). Für 80-84% der befragten KonsumentInnen habe die Pandemie keinen Einfluss auf das Konsumverhalten. Lediglich 7% (8% in Deutschland) präferieren Produkte aus Aquakultur (EU: 9% im Jahr 2018). Im Vergleich bevorzugen 32% (31% in Deutschland) der Befragten Produkte aus Fischerei (EU: 35% 2018) und 30% (EU: 32% 2018) hatten keine Präferenz. Der Anteil der VerbraucherInnen, die sich Informationen zu Umweltparametern des Produkts auf der Verpackung wünschen stieg von 2018 um 5 Punkte auf 44% (50% in Deutschland).

Den VerbaucherInnen in Deutschland ist die Herkunft der Produkte besonders wichtig (53%). Diese Eigenschaft liegt noch vor dem Preis (40%), der Marke oder einem Qualitätssiegel (46%) und der Produkterscheinung (engl. product appearance), wie Frische und Präsentation (46%).

Weitere Informationen finden Sie im Presseartikel auf der Webseite der Europäischen Kommission.Den Bericht, verschiedene Infografiken und weiteres Material finden Sie auf der Internetpräsenz der EU.

 

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