Wolfsbarsch, Europäischer; Seebarsch

Dicentrarchus labrax
Der auch „Loup de Mer“ (franz. „Wolf des Meeres“) genannte Europäische Wolfs- oder Seebarsch gilt bereits seit der Antike als geschätzter Speisefisch.

Neben der Dorade gehören Europäische Wolfsbarsche mittlerweile zu den wichtigsten Fischarten der Aquakultur im Mittelmeerraum. Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Europäische Wolfsbarsche gehören bereits seit der Antike mit zu den wichtigsten Fischarten im Mittelmeerraum. Heute haben sich neben der Dorade vor allem diese Räuber in der dortigen Aquakultur etabliert. Zwar kommen Wolfsbarsche auch im Mittelmeer vor, doch wesentlich häufiger findet man sie im Ostatlantik von der Küste Nordafrikas bis nach Norwegen und in der Nordsee.

Short profile

Hauptproduktionsländer
Größe
bis > 1 m, meist kleiner
Herkunft
Ostatlantik, Mittelmeer bis Schwarzes Meer
Nahrung
263.215 t (2019, FAO)
Jahresproduktion
Fische, Wirbellose
Biologie

Europäische Wolfsbarsche (Dicentrarchus labrax) gehören zur gleichnamigen Familie (Moronidae, Wolfsbarsche) und sind Barschverwandte (Percomorphaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Ostatlantik von der Küste Nordafrikas bis nach Norwegen und in der Nordsee sowie im Mittelmeer bis ins Schwarze Meer. Sie leben küstennah und bevorzugen felsige Strukturen (max. 100 m Tiefe). Vor allem nachts und in der Dämmerung kommen Wolfsbarsche auch in sehr flaches Wasser zur Jagd. Sie sind ausgeprägte Raubfische und ernähren sich von verschiedenen Wirbellosen, wie Krebs- und Weichtieren, aber mit zunehmendem Alter vor allem von kleineren Fischen. Wolfsbarsche sind recht tolerant gegenüber schwankenden Salzgehalten des Meerwassers (euryhalin) und man trifft sie gelegentlich in Brackwasserbereichen oder Flüssen an. Auch bei den Wassertemperaturen sind sie recht flexibel, bevorzugen aber eher wärmeres Wasser (ca. 5 bis 28 °C).

Wolfsbarsche haben einen schlanken, spindelförmigen Körperbau mit silbrig-grauen dunkleren Rücken und bis fast weißen Bäuchen. Obwohl sie mit ca. 50 cm meist deutlich kleiner bleiben, können Wolfsbarsche Längen von über 1 m und 12 kg Gewicht erreichen. Das maximale bekannte Alter eines Tieres lag bei 30 Jahren. Je nach Region werden Wolfsbarsche mit ca. 2 bis 8 Jahren geschlechtsreif. Weibchen benötigen ca. 1 bis 2 Jahre länger als Männchen. Die Wassertemperaturen spielen auch eine wesentliche Rolle bei der Laichzeit. Im Mittelmeer beginnt diese im zeitigen Frühjahr, während sie sich im Atlantik bis in den Sommer ziehen kann. Wolfsbarsche laichen in Gruppen und die Weibchen geben über einen kurzen Zeitraum mehrfach Eier ins Freiwasser ab (ca. zwei- bis viermal; ca. 200.000 Eier pro kg Körpergewicht). Die 1,1 bis 1,2 mm großen Eier sind pelagisch, d. h., sie treiben frei im Wasser. In Abhängigkeit von der Wassertemperatur schlüpfen die ca. 3 mm großen Larven nach wenigen Tagen und beginnen schnell mit der Aufnahme von Zooplankton als Erstnahrung. Je nach Futterverfügbarkeit und Wassertemperatur erreichen die juvenilen Wolfsbarsche nach 2 Jahren eine Körperlänge von ca. 20 cm.

Wolfsbarsche im Aquarium

Abbildung: Wolfsbarsche im Aquarium. Foto: NasserHalaweh via Wikimedia / CC BY-SA 4.0

Aquakultur

Neben der Dorade gehören Europäische Wolfsbarsche mittlerweile zu den wichtigsten Fischarten der Aquakultur im Mittelmeerraum. Die Grundsteine für die heutige Fischzucht wurden bereits in den 1970er Jahren gelegt. Damit war der Wolfsbarsch die erste Art in der kommerziellen europäischen Aquakultur, die nicht wie Lachse oder Forellen zu den Salmoniden gehört. Seit den späten 1980er Jahren steigt die Erzeugung von Wolfsbarschen in der Aquakultur rasant an. Allein zwischen 1986 (949 t) und 2006 (98.173 t) hat sich die Produktion mehr als verhundertfacht (FAO 2021). Im Jahr 2019 waren es bereits über 263.000 t mit einem Marktwert von 1.265 Milliarden USD (FAO 2021). Die wichtigsten Produktionsländer sind die Türkei, Griechenland, Ägypten und Spanien. Wolfsbarsche werden mehrheitlich in intensiver Aquakultur, v. a. Netzgehegen, erzeugt. Offene extensive bis semi-intensive Systeme haben einen geringen Anteil an der Produktion.

Intensive Aquakultur von Europäischen Wolfsbarschen

Laichfischhaltung, Vermehrung und Larvenaufzucht

Eine verlässliche und steuerbare Erzeugung von qualitativ hochwertigen Larven und Jungfischen zu jeder Jahreszeit ist wesentliche Grundlage für die intensive kommerzielle Erzeugung einer Fischart. Dies geschieht meist in speziellen Erbrütungsanstalten (sog. Hatcheries von engl. hatch = Schlupf). Die Elterntiere für die Vermehrung der Europäischen Wolfsbarsche stammen meist aus Aquakultur, seltener aus Wildfang und werden getrennt in speziellen Becken gehalten. Durch Auswahl von Fischen mit bestimmten Eigenschaften, wie verbessertem Wachstum, guter Futterverwertung oder Krankheitsresistenz, werden in Zuchtprogrammen Elterntiere gezielt vermehrt (siehe auch Artikel Domestikation). In den Haltungsbecken werden die Elterntiere mit speziellem Laichfischfutter ernährt, um eine optimale Qualität v. a. der Eier und später der Larven zu gewährleisten. Zur Vermehrung werden ausgewählte Fische in Laichbecken überführt. Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen liegt hier in etwa bei 2:1. Durch die gezielte Manipulation der Umwelteinflüsse, v. a. Tageslichtlänge (Photoperiode) und Temperatur, lassen sich Wolfsbarsche auch außerhalb der natürlichen Laichzeit vermehren, indem der natürliche Jahresrhythmus simuliert wird (siehe auch Informationsvideo zur Reproduktion des Europäischen Flussbarschs). Nur in Kreislaufanlagen ist die volle Kontrolle der Umweltparameter für eine ganzjährige Vermehrung möglich. Mitunter wird die Vermehrung auch durch Stimulation mit Hormonen, wie hCG (humanes Choriongonadotropin) oder GnRH-Analoga (Gonadotropin-Releasing-Hormon), unterstützt.

Die Elterntiere laichen frei im Becken oder werden abgestreift. Beim Abstreifen werden die Eier (Rogen) und Spermien (Milch) direkt aus den Elterntieren gewonnen und in einer Schale o. Ä. vermischt. Dort erfolgt durch Zugabe von Wasser die Befruchtung. Laichen die Tiere frei im Becken, müssen die befruchteten Eier aus dem Wasser gewonnen werden. Die Eier werden in speziellen Durchflussbehältern ausgebrütet und die Larven in entsprechende Haltungsvorrichtungen überführt. Dort erhalten sie die erste Nahrung, meist kleine Krebstiere (Artemia-Nauplien). Zur Vermeidung von Kannibalismus werden die Larven der Größe nach sortiert und mit gleich großen Tieren gemeinsam gehalten. Mit der Umstellung auf Trockenfutter werden pelletierte Futtermittel eingesetzt.

Mit ca. 1,5 bis 3 g Stückgewicht, seltener auch bis 20 g, haben die jungen Wolfsbarsche die notwendige Größe zum Besatz der Produktionssysteme für die Speisefischerzeugung erreicht. Gängig ist nun eine erstmalige Vakzinierung (Impfung) der Fische, z. B. zur Immunisierung gegenüber Vibrionen.

Abwachsphase (Mast)

Die kleinen Satzfische wachsen zum größten Teil in Netzgehegen bis zur Schlachtreife von ca. 300 bis 450 g Stückgewicht heran. Seltener kommen Durchflussanlagen, Raceways, intensive Teichwirtschaften oder Kreislaufanlagen für die Mast zum Einsatz. Die Netzgehege befinden sich meist in unmittelbarer Nähe zur Küste in geeigneten Regionen (Meeresströmungen usw.). Da Wolfsbarsche im Vergleich z. B. zum Atlantischen Lachs mit geringeren Stückgewichten in die Netzgehege besetzt werden, ist eine geringere Maschenweite erforderlich, um das ungewollte Entweichen zu vermeiden. Dies macht die Netze schwerer, anfälliger für Strömungen oder Wetterereignisse und ein größerer Aufwand ist zur Instandhaltung notwendig.

Die Besatzdichte beträgt in Abhängigkeit von der Fischgröße ca. 10 bis 45 kg/m3 in Netzgehegen, ca. 30 bis 80 kg/m3 in Raceways und 20 bis 35 kg/m3 oder mehr in Kreislaufanlagen. Die Fische werden während der Abwachsphase meist mehrfach sortiert und die Besatzdichte wird reduziert (bis ca. 10 bis 15 kg/m3 in der finalen Phase in Netzgehegen), um für einheitliches Wachstum zu sorgen. Bei einem dieser Arbeitsschritte erfolgt in der Regel eine weitere Gabe von Impfstoff.

Die Dauer der Mast hängt maßgeblich von der Temperatur ab. Je höher die Wassertemperatur innerhalb der physiologischen Grenzen (ca. 5 bis 28 °C), desto schneller das Wachstum. In offenen Netzgehegen ist es unter idealen Bedingungen möglich, die Wolfsbarsche in etwas über einem Jahr zur Marktreife zu bringen. Im Ostatlantik kann es hingegen bis zu 30 Monate dauern. Es werden ausschließlich formulierte Futtermittel zur Ernährung eingesetzt (siehe Artikel Pelletierte Futtermittel). Die Futterverwertungsrate (FCR) bei Europäischen Wolfsbarschen in Netzgehegen liegt in etwa bei 1,3 bis 1,5.

Die Ernte der Fische erfolgt nach einer Ausnüchterung von ca. 1 bis 12 Tagen in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen. Die Fische werden mit Netzen und/oder Pumpen aus den Netzgehegen gefangen und anschließend in Abhängigkeit von den lokalen Bestimmungen geschlachtet und weiterverarbeitet. Die Produktqualität kann durch Stress vor der Schlachtung, z. B. durch Gedränge beim Abfischen, verringert werden. Daher ist dieser Arbeitsschritt besonders sensibel (siehe Artikel Stressmanagement).

Netzgehege

Extensive bis semi-intensive Aquakultur

Die intensive Produktion stellt heute die Haupterzeugungsform von Wolfsbarschen in Aquakultur dar. Die extensive und die semi-intensive Haltungsform haben, wenn überhaupt, nur noch einen kleinen Anteil an der Gesamtproduktion. Die Erzeugung liegt bei einer Besatzdichte von lediglich wenigen kg/ha (in etwa bei 50 bis 150 kg Speisefisch pro Hektar). Die Fische benötigen deutlich länger zum Erreichen der Schlachtgröße.

Geeignete Lagunen oder Buchten werden durch eine Barriere (Netz, Betonwand o. Ä.) vom freien Meer getrennt und nur während der Laichzeit offengehalten. So gelangen Larven der Wolfsbarsche in das entstandene Gehege. Hier wachsen diese natürlich vorkommenden Fischlarven in Polykultur mit anderen (Fisch-)Arten bis zur Marktreife heran. Sie ernähren sich von der verfügbaren Nahrung und werden nicht gefüttert.

Als Weiterentwicklung der rein extensiven Erzeugung werden die Buchten oder Lagunen gezielt mit (gefangenen) Fischlarven besetzt, welche mitunter auch in speziellen Teichen vorgestreckt werden. Außerdem können weitere Modifikationen, wie Kontrolle des Wasserzuflusses oder des Habitats, Düngung zur Steigerung der Planktonproduktion oder Fütterung eingesetzt werden.

Produktangebot

Wolfsbarsche werden meist als ganze (Portions-)Fische (ausgenommen; ca. 300 bis 400 g) oder Filet (frisch, TK-Ware) angeboten. Mitunter sind die Produkte mariniert oder verfeinert bzw. werden direkt in einer Aluminiumschale für den Grill vertrieben. Auch Saucen, Suppen, Cremes, Pasteten u. Ä. mit Wolfsbarsch finden sich am Markt.

Wolfsbarsche auf dem Grill

Zertifizierung

Es finden sich zahlreiche Wolfsbarsch-Produkte mit verschiedenen bekannten Gütesiegeln bzw. Zertifikaten oder Labeln am Markt. Die Gütesiegel stehen z. B. für maximale Besatzdichten, Rückverfolgbarkeit des Futters usw.

Wolfsbarsche auf dem Fischmarkt

Nachgehakt

Wolfsbarsche gelten als reich an Omega-3-Fettsäuren und deshalb als gesund. Woher kommt das?

Fettreiche Seefische gelten als gute Lieferanten für die gesunden essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Essentiell heißt, dass der Mensch nicht oder nur bedingt dazu in der Lage ist, diese Fettsäuren selbst herzustellen (durch sog. Fettsäuresynthese). Allerdings sind auch die Fische meist nicht oder nur begrenzt zur Synthese von Omega-3-Fettsäuren fähig und sind auf die Aufnahme durch das Futter angewiesen. Über das Nahrungsnetz reichern sich diese v. a. von (Mikro-)Algen erzeugten Fettsäuren in Fischen an, denn diese stehen weit oben in der Nahrungskette. Stehen natürliche Futterorganismen, reich an Omega-3-Fettsäuren, in der Aquakultur nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung (semi-intensive bis intensive Aquakultur), müssen diese in den formulierten Futtermitteln vorhanden sein. Traditionell ist Fischöl (aus Wildfang oder Verwendung von Schlachtabfällen etc.) hier der entscheidende Futtermittelbestandteil als Lieferant der Omega-3-Fettsäuren. Vermehrt kommen jedoch auch Alternativen zum Einsatz, z. B. pflanzliche Öle oder (Mikro-)Algen. Für die gesunde Entwicklung der Fische und die entsprechenden Gehalte von Omega-3-Fettsäuren im Produkt muss also das Futter diese Anteile zur Verfügung stellen.

Stellen aus Netzgehegen entwichene Wolfsbarsche eine Gefahr für natürliche Populationen dar?

Die Aufzucht von Fischen in Netzgehegen und anderen offenen Systemen birgt immer die Gefahr, dass Fische bei Havarien aus ihren Gehegen entweichen und sich mit ihren wildlebenden Artgenossen fortpflanzen oder mit diesen um knappe Nahrungsressourcen konkurrieren (sog. Escapees). Dabei können auch Krankheitserreger auf die Wildfische übertragen werden.

Durch extreme Wetterbedingungen entstehen oft so starke Dünungen, dass die Anlagen zeitweise überspült werden. Schiffe und Prädatoren (bspw. Seelöwen oder Raubfische) beschädigen häufig die Netze bei dem Versuch, an die Fische in den Gehegen zu gelangen. Beschädigungen der Anlage durch Materialermüdung oder während der Abfischung können dazu führen, dass Tausende von Fischen entkommen. Es werden Millionen Wolfsbarsche in Netzgehegeanlagen im Mittelmeer gehalten. Selbst wenn nur 0,1 % davon pro Jahr entweichen sollten, können das immerhin noch mehrere Hunderttausend Tiere sein. Die Annahme, dass diese das biologische Gleichgewicht und das Ökosystem negativ beeinflussen könnten, ist also naheliegend. Die sogenannten Escapees (Ausbrecher) entkommen aber selten in großen Schwärmen, so dass Konkurrenz um Ressourcen wie z. B. um Futter eine geringere Rolle spielt. Somit wird vor allem der Einfluss auf genetischer Ebene diskutiert. Farmfische können durch ihren Beitrag bei der Reproduktion spezielle Eigenschaften in die Wildpopulation eintragen, die zu einer Störung des biologischen Gleichgewichtes führen können. Man stelle sich einen Zuchtfisch vor, der anders als sein wildlebender Artgenosse an die spezifischen Zuchtbedingungen angepasst ist. Gelangt so ein Fisch in die Natur und vermehrt sich erfolgreich, so werden seine Eigenschaften an die Nachkommen weitergegeben. Dies kann Auswirkungen auf Populationsebene haben und theoretisch verschiedene Eigenschaften der Art (Wachstum, Größe, Futterverhalten, Aggressivität etc.) betreffen. Gravierende Veränderungen können sich auf die Überlebenschancen der Art (intraspezifische Effekte) und sogar das biologische Gleichgewicht (interspezifische Effekte) auswirken. Offensichtlich spielen dabei die Abweichung der Farmfische von ihren wildlebenden Artgenossen (Domestikation) und der Eintrag genetischen Materials in die Wildpopulation (Zahl der Escapees, Reproduktionserfolg, Überleben) die entscheidende Rolle bei der Risikoabschätzung. Da der Wolfsbarsch bisher relativ wenig domestiziert ist, wird dieses Risiko geringer eingeschätzt als z. B. bei Lachsen.

Referenzen/Links

Cultured Aquatic Species Information Programme. Dicentrarchus labrax. Cultured Aquatic Species Information Programme. Text by Bagni, M. In: FAO Fisheries and Aquaculture Division [online]. Rome. Updated.

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Produktionsstatistiken: Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO); FIGIS (online database for aquaculture production; http://www.fao.org/fishery/statistics/global-aquaculture-production/query/en)

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 [Stand 12/2021]

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